Das ist Ihre Ver-ANTWORT-ung!

Klarheit

Wer Verantwortung übernehmen möchte, muss bereit sein, sich und anderen Antworten zu geben. Chefs, Manager, Abteilungs- oder Projektleiter dürfen das nicht vergessen. Vielleicht steht es deshalb zur Erinnerung mitten im Wort?

Vor kurzen titelt die t3n "Mitarbeiter verlassen keine Unternehmen, sondern Chefs" und beruft sich auf einen neuen Gallup-Report, der das mit reichlich Zahlenmaterial belegt. Immerhin seien über 70 Prozent der Zufriedenheitsfaktoren von der unmittelbaren Führungskraft abhängig. Interessant, besonders in Zeiten des Fachkräftemangels.

Wenn ich gefragt werde, was eine gute Führungskraft (aus)macht, dann antworte ich natürlich wie aus der Pistolle geschossen:

"Sie gibt schnell und treffsicher Antworten!"

Spaß beiseite: Der Alltag von Projektleitern, Abteilungsleitern und Managern besteht doch wirklich zum Großteil daraus, Antworten zu geben. Immer zu. Da lohnt es sich doch, das bewusst und gerne zu tun.

An manchen Tagen habe ich wirklich das Gefühl, tausend Fragen beantwortet zu haben. Kann das Corporate-Design-Angebot so raus, können wir den Markenworkshop um eine Woche verschieben oder wie gehen wir mit dem Pitch vom Kunden XY um? Selbstverständlich kenne ich auch die abgedroschene Phrase aus Führungskräftetrainings, Fragen ständig mit Gegenfragen zu kontern: "Wie würden Sie denn entscheiden (wenn ich großer Meister nicht wäre)?" Aber mal ganz ehrlich: Es gibt Dinge, die hat eben jemand zu ver-antworten.

Das muss natürlich nicht immer der Vorgesetzte sein. Im Gegenteil. Die Gallup-Ergebnisse zeigen, Offenheit und Vertrauen werden geschätzt. Und so sollte man Spielräume schaffen und Verantwortung übertragen ... im richtigen Maß! Was das richtige Maß ist, kann man übrigens am besten gemeinsam beantworten.

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